Natürlich und sicher verhüten: Neuer Forschungsverbund CONtraCEPT

Mit 2,8 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) den interdisziplinären Forschungsverbund CONtraCEPT. Ziel des auf drei Jahre angelegten Projekts ist es, die Zuverlässigkeit von Zyklus-Apps zur Bestimmung fruchtbarer und unfruchtbarer Tage deutlich zu verbessern. Durch die wissenschaftliche Untersuchung bestehender Apps und Messsysteme sowie die Identifikation zusätzlicher biologischer Marker sollen natürliche, hormonfreie Methoden der Zyklusbeobachtung sicherer gemacht werden.

Unter der Federführung der Medizinischen Fakultät Heidelberg sind Forschende der Universitäten und Universitätsklinika Heidelberg, Düsseldorf, Hamburg und Jena beteiligt. CONtraCEPT verbindet klinische und präklinische Forschung und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur evidenzbasierten Weiterentwicklung digitaler Verhütungsmethoden. Die Sektion Natürliche Fertilität ist beratend tätig.